5 freigegebene Erfahrungsberichte zu Pflegepraktikum, FSJ oder BFD bei Sana Kliniken Lübeck in Lübeck – mit Angaben zu Stationen, Team, Tätigkeiten, Arbeitszeiten und Lernfaktor.
Zusammengefasste Werte aus den freigegebenen Pflegepraktikum-Erfahrungen bei Sana Kliniken Lübeck.
60 % · n = 5
Angaben aus freigegebenen Bewertungen; jede Zahl zeigt die Zahl der Nennungen.
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Das Team ist super nett. Besonders gut war für mich, dass die Station drei geteilt ist: Frühreha, stroke unit, peripher. Ich konnte alle drei Bereiche mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten und Aufgaben kennenlernen. Das hat es deutlich abwechslungsreicher gemacht. Auch die enge Arbeit mit den Logopäden, Ergos und Physios war cool.
Ist eine Onko- und Palliativstation mit großartigem, herzlichem Team.
Eine tolle Station für ein Pflegeprakikum! Alle sehr nett, schon die Frage, ob man eventuell einen Spätdienst machen würde wird vorsichtig gestellt. Wochenende arbeiten war gar keine Option. Es wird niemals erwartet, Patienten alleine zu waschen o.ä.; viel Anleitung; viele Erklärungen. Pausen werden ernst genommen, keinesfalls musst du mal zur Klingel laufen oder so. Alle sind auch bemüht, dass du etwas mitnimmst. Außergewöhlich gute Zusammenarbeit zwischen ärztlichem Personal und Pflege.
Als erstes Praktikum im Krankenhaus dachte ich, ich wäre an eine sehr nette und lustige Station geraten. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass ich einfach absurd ausgenutzt wurde. Bettlägerige Patient*innen alleine waschen oder deren Bettwäsche alleine wechseln zu müssen war keine Seltenheit und ohne richtige Anleitung auch immer ein ganz schöner Kraftakt. Kaum zu mobilisierenden Patienten alleine auf den Toilettenstuhl zu helfen oder sogar alleine die Schutzhose zu wechseln kam auch regelmäßig vor. In der Pause bin natürlich immer ich zu den Klingeln gelaufen. Dann kommen noch so wilde Sachen dazu wie Medis aufziehen, verdünnen etc.; alles von einer FSJlerin gezeigt, die selber nicht so richtig wusste, wie es geht. Aseptisch schonmal gar nicht. Braunülen werden sowieso nur durchgespült, wenn sie gar nicht mehr liefen. Als Patient*in würde ich wirklich nicht gerne auf der Station liegen, hab ich mir oft gedacht. Ich musste Nachtschichten, Feiertagsdienste und Wochenenddienste machen.
Positiv waren einige Kolleg*innen. Bei ihnen durfte ich z. B. unter Aufsicht beim Abhängen von Infusionen mithelfen und hatte das Gefühl, als Pflegepraktikant wahrgenommen zu werden. Insgesamt gab es mehrere sehr nette Kolleg*innen. Bei einem Teil des Teams hatte ich dagegen den Eindruck, eher als zusätzliche Arbeitskraft eingesetzt zu werden. In meiner letzten Woche, als die Teamleitung nicht da war, habe ich Patient*innen teilweise weitgehend selbstständig bei der Körperpflege unterstützt, während die Pflegekräfte andere Aufgaben übernommen haben. In den OP durfte ich nicht. Mir wurde erklärt, dass dies im Rahmen des Pflegepraktikums nicht vorgesehen sei. Je nach Dauer der Übergabe durfte man meist 15–30 Minuten früher gehen. Negativ empfand ich außerdem den Umgangston über einzelne Patient*innen im Dienstzimmer. Ich habe wiederholt sehr direkte Aussagen über schwerkranke Patient*innen gehört, die ich als unangemessen empfand. Das hat meine Wahrnehmung des Teams deutlich beeinflusst. Insgesamt hatte ich auf Station 33 den Eindruck, dass die Rolle und der mögliche Aufgabenbereich von Pflegepraktikant*innen nicht immer klar waren.
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