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Die eine Hälfte des Teams ist sehr nett. Es gibt aber 1-2 Personen, die einen sehr ausnutzen und auf alle Klingeln gehen lassen. Die damalige Pflegeleitung war auch eher negativ gestellt im Umgang mit Praktikanten, aber mittlerweile gibt es wohl eine neue Pflegeleitung (es kann also sein dass sich die Bedingungen dort deutlich verbessert haben) An Tätigkeiten musste man Folgendes machen bzw der Tag war wie folgt aufgebaut: -bei der Übergabe sitzen -Pflegevisite (bei allen Patienten einmal die Vitalzeichen messen, nach Schmerzen fragen etc, Blutzucker messen) ->beim Medikamente verteilen helfen -Essen vorbereiten und verteilen, Kaffee/Tee kochen -Bettwäsche wechseln -Patienten waschen/pflegen -Zugänge ziehen -bei Wundversorgung assistieren -auf Klingel gehen -Entlassungen/Aufnahmen -benutzte Nachtschränke/Infusionsständer reinigen -Pflegewagen auffüllen -Patienten beim Toilettengang unterstützen oder beim Toilettengang im Bett (mit Bettpfanne, Urinflasche etc) -zum Schluss wieder bei der Übergabe sitzen -Feierabend Praktikanten kriegen leider die ganzen ,,blöden‘‘ Aufgaben und werden dabei kaum unterstützt und allein gelassen. Zeit eine Operation zu sehen ist kaum vorhanden, deswegen war der medizinische Lerneffekt im Vergleich zum pflegerischen Lerneffekt leider sehr gering. Da es sich um eine onkologische Station handelt, bekommt man auch regelmäßig Todesfälle mit (damit sollte man klarkommen können) Natürlich war das Praktikum nicht nur negativ, sondern auch positiv. Ich durfte eine Lumbalpunktion sehen. Die Patienten sind unglaublich dankbar und freundlich. Wenn man sich mit dem Team versteht, gibt es zwischendurch auch viel zu lachen. Die Organisation ist auch super. Man wird von Anfang an zur Station begleitet, bekommt Arbeitskleidung, einen Stundenplan etc.