Pädiatrie
Das Pflegepraktikum auf der Pädiatrie in Neuruppin war auf gutdeutsch gesagt unter aller Sau! Die Pflegekräfte waren schlecht in ihrem Job, haben ihre Schweigepflicht missachtet und waren unglaublich unkollegial Praktikant*innen gegenüber. Es wurde mit anderen Eltern von Patient*innen darüber gelästert, welches Kind positiv auf Corona getestet wurde (auch mit Namen und zusätzlichen Informationen über die Krankengeschichte) und die Pflegerinnen wussten teilweise die simpelsten Sachen nicht (wäre schon hilfreich zu wissen, wo die Notfallmedikamente liegen). Aber das mMn schlimmste richtete sich gegen Praktikant*innen: nach über vier Wochen auf Station habe ich ein Kind welches aus dem OP kam entgegengenommen, aufs Zimmer geschoben und Blutdruck und Temperatur gemessen (wie ich es bereits seit 4 Wochen gemacht habe). Als ich den Pflegerinnen dann die Werte mitgeteilt hatte und die Akte reingebracht habe, wurde ich aufs schlimmste angeschrien: WENN ICH MICH SCHON ALS VOLLSTÄNDIGE PFLEGEKRAFT SEHE, KANN SIE JA NACH HAUSE GEHEN. WAS WÜRDE MIR DENN EINFALLEN, EIGENSTÄNDIG IN EIN PATIENTENZIMMER ZU GEHEN? Außerdem wurde uns Praktikant*innen der Zugang zum Pflegezimmer verweigert. Auf meinen Kommentar hin, dass ich ja teilweise Sachen daraus benötigen würde wurde mir nur gesagt, dass ich ja dann etwas holen darf aber es danach unverzüglich verlassen soll. Es gab auch keinen anderen Aufenthaltsraum, sodass wir Praktikant*innen immer auf dem Gang sitzen mussten. Als ich die Thematik bei meinem Abschlussgespräch angesprochen habe wurde mir von der Pflegeleitung nur erklärt, dass die besagte Pflegerin letztens ihren Mann verloren habe und dementsprechend gegenüber Rettungsdienstlern (alle Praktikanten kamen aus dem Rettungsdienst) schlecht eingestellt war. Meiner Meinung nach ist d