F.3.1
Sehr liebes Team, von der Nachbarstation F.3.2 nur schlechtes gehört
Sehr liebes Team, von der Nachbarstation F.3.2 nur schlechtes gehört
Ich fand es insgesamt sehr entspannt. Meistens hatte ich Frühdienst, teilweise auch Mitteldienst (11:30–20:00 Uhr) oder Spätdienst (14:00–22:30 Uhr). Ich musste kein Kind waschen und hatte zwischendurch auch genug Zeit, um etwas zu entspannen. Die Schwestern waren bis auf zwei oder drei Ausnahmen – wie wahrscheinlich auf jeder Station – sehr nett. Am Wochenende und besonders im Spätdienst war es teilweise sogar etwas langweilig, weil nur wenig zu tun war. Stationäre Aufnahmen, Abstriche, Flexülen entfernen etc. durfte man selbstständig machen. Einmal durfte ich auch mit in den OP und Blut abnehmen. Danach hatte ich gar nicht gefragt, sondern die Stationsleitung hat es mir von sich aus angeboten. Bei der Visite mitzulaufen war überhaupt kein Problem und eigentlich immer möglich. Morgens misst man bei allen Kindern, die einem zugeteilt sind, Fieber und Herzfrequenz. Man läuft immer mit einer Schwester mit, die pro Schicht maximal sechs Kinder betreut. Unter der Woche sind vormittags immer Operationen geplant. Die „eigenen“ Kinder müssen dann entsprechend vorbereitet und auf Abruf gemeinsam mit der Schwester in den OP gebracht werden. Außerdem kann man die Kinder selbstständig zur Radiologie oder zu anderen Untersuchungen bringen und anschließend wieder abholen. Meist beschäftigen die Kinder sich mit ihrem Bettnachbarn oder den Eltern, aber teilweise kann man auch mit den Kindern sich mit Spielen beschäftigen. Es gibt allerdings auch unter der Woche eine Erzieherin, die die Kinder ebenfalls beschäftigt mit Basteln, Spielen etc. Insgesamt kann man schon viel selbstständig machen, und ich habe dort einiges gelernt, was mir später in der Vorklinik geholfen hat. Ich war zu diesem Zeitpunkt im 1. Semester.
Vergleiche Pflegepraktikum, FSJ und BFD auch an anderen Kliniken in derselben Stadt.