Kinderchirurgie
Ich habe mein FSJ auf der Kinderchirurgie in Heidelberg gemacht und fand dieses rundum eine sehr positive Erfahrung. Das Team war sehr lieb, ich durfte selbstständig Patienten aufnehmen und einfachere Patienten auch betreuen und zu diesen die Übergabe machen. Meine Wünsche bzgl. des Dienstplanes wurden eigentlich immer berücksichtigt. Ich durfte bei Visite mitlaufen, wenn es Kapazitäten gaben bei OPs zuschauen (vor allem im Spätdienst), und durfte auch in der Ambulanz arbeiten. Ich habe mich stets als Teil des Teams gefühlt, wurde auf die Festen eingeladen und war auch mit den Oberärzten per du. Zum Abschied habe ich von der Station ein Geschenkkorb und sogar ein Littman Stethoskop bekommen, da sie wussten, dass ich Medizin studieren wollte. Die meisten Kinder selbst sind nicht schwer krank, sondern sind nur vorübergehend in der Klinik, weil eben ein Ereignis passiert ist (wie eine Fraktur oder eine Appendizitis). Die meiste Pflegearbeit haben die Eltern übernommen. Man arbeitet im Früh- (6:30-14 Uhr) und Spätdienst (14-21 Uhr) und ich habe ca. jedes zweites Wochenende gearbeitet (entweder Früh auf Spät oder andersrum). Wenn es nichts zu tun gibt wird man auch je nach Pflegekraft durchaus früher nach Hause geschickt. Träger war der IB, Vergütung war in Ordnung, Seminare auch. Das Büro ist ca. 2min Fußweg vom Heidelberg Hbf. Wegen COVID hatten wir keine krasse Abschlussfahrt aber war dennoch immer eine nette Runde und ich konnte dadurch sehr viele coole Menschen kennenlernen. Die Seminarleiterin war auch immer zu erreichen und hat sich Mühe gegeben bei den verschiedensten Bescheinigungen, die man gebraucht hat. Kann das FSJ auf der Station hier nur weiterempfehlen!