Ich habe mein Pflegepraktikum in der Neurochirurgie an der Universitätsmedizin Mainz gemacht und die Zeit insgesamt eher negativ erlebt. Ich fühlte mich häufig nicht richtig ins Team integriert und hatte den Eindruck, eher als zusätzliche Hilfskraft eingesetzt zu werden als gezielt etwas zu lernen. Ich arbeitete in einem Rhythmus mit mehreren aufeinanderfolgenden Arbeitstagen und freien Tagen und war unter anderem für Vitalzeichen und typische Stationsaufgaben zuständig. Eine Vergütung oder reguläre Verpflegung gab es damals nicht. Besonders gefehlt haben mir eine strukturierte Anleitung und feste Ansprechpartner. Insgesamt war die Erfahrung für mich enttäuschend und ich würde die damalige Situation nur mit einer 5 beziehungsweise insgesamt mit einer 4 bewerten.
Externe Quelle: MEDI-LEARN Klinikwahrheiten · 2020Universitätsmedizin Mainz
Erfahrungsberichte
Pflegepraktikum, Häfeli, FSJ und BFD zu dieser Klinik – in Ich-Perspektive zusammengefasst und mit der ursprünglichen Quelle verlinkt.
Ich habe sieben Monate FSJ auf der Palliativstation der Universitätsmedizin Mainz gemacht. Anfangs war ich unsicher, ob mich die tägliche Arbeit mit schwerkranken und sterbenden Menschen überfordern würde. Mit der Zeit habe ich aber gelernt, wie wichtig kleine Hilfen, Gespräche und verlässliche Präsenz für Patientinnen, Patienten und Angehörige sind. Ich unterstützte das Team im Stationsalltag, übernahm praktische Aufgaben und bekam einen sehr direkten Einblick in Palliativmedizin und interprofessionelle Zusammenarbeit. Besonders prägend war für mich, dass nicht nur die Krankheit, sondern der ganze Mensch im Mittelpunkt stand. Das FSJ hat mich persönlich reifer gemacht und meinen Blick auf Medizin deutlich verändert.
Externe Quelle: Universitätsmedizin MainzIch habe mein FSJ auf der Palliativstation der Universitätsmedizin Mainz gemacht. Vorher hatte ich Respekt davor, täglich mit schwerkranken Menschen und dem Thema Sterben konfrontiert zu sein. Im Alltag habe ich jedoch erlebt, dass auf der Station neben ernsten Situationen auch viel Nähe, Humor und Lebensqualität möglich sind. Ich unterstützte die Pflege und bekam viel Patientenkontakt. Für mich war das Jahr eine intensive Erfahrung, durch die ich im Umgang mit Krankheit, Tod und Angehörigen deutlich sicherer geworden bin.
Externe Quelle: Universitätsmedizin Mainz