MP2 - Privatstation Innere Medizin
Einige Patienten haben einen wissen lassen, dass sie privatversichert waren und sich eine „Sonderbehandlung“ gewünscht. Doch die meisten waren sehr freundlich und zuvorkommend, vor allem wenn man erzählt hat, wofür man das Praktikum macht. Es gab extra Angstellte, die das Essen verteilt haben und die Zimmer nach einer Entlassung frisch gemacht haben. Man musste nur Abendessen selber verteilen und Betten wechseln, das war natürlich sehr erleichternd. So gut wie alle Kollegen waren freundlich und haben mir viele Sachen gezeigt und beigebracht. Nach ner Zeit haben sie mich auch vieles selbstständig machen lassen und mir Vertrauen gezeigt. Einige Ärzte haben mich mit auf Visiten genommen. Alle Fachrichtungen: Innere, Kardiologie, Pneumologie, HNO, Gynäkologie. Dadurch konnte ich in viele Richtungen „reinschnuppern“. Ich hab drei Monate auf der Station verbracht und hatte viel Spaß, hab viel gelernt, sowohl fachlich als auch persönlich/ menschlich und hab mich immer auf den nächsten Dienst gefreut.