Ich habe mein FSJ auf einer kardiologischen Station des Klinikums Dortmund gemacht, weil ich zwischen Psychologie und Medizin schwankte und den Krankenhausalltag realistisch kennenlernen wollte. Ich unterstützte bei Körperpflege und Lagerung, maß Blutdruck, Sauerstoffsättigung und Puls, schrieb EKGs, kontrollierte Blutzucker und erledigte Botengänge. Besonders spannend fand ich als angehende Medizinstudentin die Zusammenarbeit zwischen Pflege und Ärzteschaft. Gleichzeitig wurde ich mit Tod, Demenz und schweren Erkrankungen konfrontiert und merkte, dass der Arztberuf im Alltag anders aussieht als in meiner Vorstellung. Trotz dieser Herausforderungen hat der direkte Patientenkontakt meinen Wunsch, Medizin zu studieren, bestätigt. Für die TMS-Vorbereitung konnte ich meine Arbeitszeit vorübergehend reduzieren; der DRK-Träger unterstützte mich dabei.
Externe Quelle: DRK Freiwilligendienste MünsterKlinikum Dortmund
Erfahrungsberichte
Pflegepraktikum, Häfeli, FSJ und BFD zu dieser Klinik – in Ich-Perspektive zusammengefasst und mit der ursprünglichen Quelle verlinkt.
Ich habe mein FSJ auf einer neurologischen Station im Klinikum Dortmund gemacht. Mein Dienst begann morgens um 7 Uhr. Zu meinen Aufgaben gehörten Körperpflege, Frühstück und Essen anreichen, Material auffüllen, Botengänge und die Unterstützung bei Patientinnen und Patienten mit sehr unterschiedlichen neurologischen Krankheitsbildern wie Schlaganfall, Epilepsie oder Migräne. In den ersten zwei Wochen wurde ich ausführlich eingearbeitet; danach konnte ich viele Aufgaben selbstständig übernehmen. Wichtig war mir, dass klar abgegrenzt wurde, was ich als FSJlerin nicht machen durfte, etwa Medikamente geben oder Infusionen anschließen. Das Team nahm mich als Mitglied ernst. Durch den täglichen Patientenkontakt bin ich deutlich selbstbewusster und erwachsener geworden und entschied mich anschließend für eine Pflegeausbildung im Klinikum.
Externe Quelle: DRK Freiwilligendienste Münster