P12
Auf der P12 gibt es viele Praktikant*innen, FSJler und Pflege-Auszubildene. Es erfolgt vieles in Eigenständigkeit und ohne Aufsicht - ich hatte schon öfters das Gefühl einfach ausgenutzt zu werden. Letztlich war es mir egal, ich war ohnehin da um etwas zu lernen und wenn man motiviert auf die Pflegekraft zugeht und aufmerksam ist, darf man auch einiges üben. Ich mag diesen stressigen Alltag - kann mir aber vorstellen, dass es für Viele extrem überfordernd ist. Ich durfte zwischenzeitlich auf die W11 und dort war es deutlich entspannter und ruhiger (ich fand es aber auch langweilig). Zu den gängigen Aufgaben gehören Vitalparameter messen, Körperpflege, Mobilisation und Begleitung zur Toilette, Essensausteilung und auf die Klingel gehen. Man hat im Wechsel Früh-und Spätdienste und jedes zweite Wochenende Dienst. Vergütet wird man nicht direkt, aber man erhält einen Essenschip auf den täglich ein bestimmter Betrag aufgeladen wird, mit dem man sich in der Kantine Frühstück und/oder Mittagessen holen kann. Ab und zu bin ich bei Visite mitgelaufen und habe einige spannende Fälle gesehen.